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Sanierungsarbeiten mit Mennicke Mitarbeiter in Baugrube

Grabenlose Rohrsanierung einer Trinkwasserleitung

Mennicke saniert 630 Meter Trinkwasserleitung DN 700 für Stadtwerke München

Die Lebensdauer von Wasserrohrleitungen ist begrenzt. Daher ist es wichtig, dass Leitungen in regelmäßigen Abständen gewartet und bei Bedarf in Stand gesetzt werden. Nur so können sie ihrer Transport- und Verteilungsaufgabe gerecht werden und das Trinkwasser als Lebensmittel keimfrei, geschmacksneutral, unverfärbt und appetitlich zum Verbraucher befördern. Ein sehr wirtschaftliches und nachhaltiges Sanierungsverfahren ist die Zementmörtelauskleidung.

Das Verfahren, erdverlegte Rohrleitungen zum Schutz vor Korrosion und Inkrustation nachträglich mit Zementmörtel auszukleiden, ist in Deutschland bereits seit mehr als 50 Jahren bekannt. Mittlerweile wird es sogar weltweit erfolgreich eingesetzt.

Stadtwerke München setzen auf effektives Verfahren

Auch die Stadtwerke München GmbH setzte bei der Sanierung einer bestehenden Wasserleitung DN 700 aus Stahl in der Münchner Schyren-, der Freibad- und der Kupferhammerstraße auf das Verfahren. Unter technischer Federführung der erfahrenen Mennicke Rohrbau GmbH aus Nürnberg und gemeinsam mit deren ARGE-Partner, der Umwelttechnik & Wasserbau GmbH aus Ermsleben, wurde mit der Umsetzung begonnen. Die Sanierung war nötig geworden, da die Leitung beim Einbau werksseitig nicht mit Zementmörtel ausgekleidet wurde. Die Folge: es können sich beispielsweise Inkrustrationen und Korrosion bilden.

Zementmörtelauskleidung mit bemannter Maschine

Zunächst wurde die Leitung über vier kompakte Baugruben von rund 7 mal 2 Metern beziehungsweise 4 mal 2 Metern Grundfläche freigelegt und in vier Abschnitte getrennt. Dann wurden die Rohrinnenwände unter Zuhilfenahme von Winden, Zugseilen und Kratzern gereinigt. Anschließend wurden 157 Innendichtschellen im Rohr mittels Winkelschleifer entfernt und die Muffen an diesen Stellen mit Zementmörtel vorbearbeitet.

Anschließend konnte dann die Zementmörtelschicht in einer Dicke von etwa acht bis zehn Millimetern mit dem Anschleuderverfahren aufgebracht werden. Das Anschleuderverfahren gehört zu den am häufigsten verwendeten Techniken. Das Verfahren arbeitet mit einem schnell rotierenden Schleuderkopf, der den Mörtel gegen die Rohrinnenwand wirft. In München kam aufgrund des großen Durchmessers der Leitung eine bemannte, selbstfahrende Maschine zum Einsatz. Der Vorteil: die Streckenabschnitte können auf bis zu 700 Metern vergrößert werden. Bei luftangetriebenen Schleudermotoren können nur Strecken mit einer Länge von maximal 150 Metern ausgekleidet werden.

Nach dem Aufschleudern des Mörtels wurden die getrennten Leitungsabschnitte mit Stahlschweißverbindungen und neuen Rohrleitungsteilen verschlossen und wieder in Betrieb genommen. „Die Langlebigkeit der Leitung wird nun auch weiterhin gewährleistet“, erklärt Michael Flade, Bauleiter bei Mennicke.

Die Vorteile der Zementmörtelauskleidung:

  • Herstellung eines langlebigen inneren Korrosionsschutzes
  • Herstellung hydraulischer Eigenschaften wie im Neuzustand
  • Abdichtung kleiner Undichtigkeiten
  • günstige Baukosten
  • kurze Bauzeiten
  • geringe verkehrsbedingte Einschränkungen
  • wenig Lärmbelästigung für die Anwohner

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